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Validierungsstrategie als Referenzpunkt für die Validierung in Österreich

30.01.2020

Validierung wird im Rahmen der österreichisches Validierungsstrategie als wichtiges Element bei der Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen gesehen. Genannt werden hier die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Stärkung des Wirtschaftsstandortes, Arbeitslosigkeit, Alterung der Bevölkerung, dynamischer Arbeitsmarkt durch wirtschaftlichen und technologischen Wandel sowie die aktuelle Flüchtlingssituation...

Validierungsstrategie als Referenzpunkt
für die Validierung in Österreich

In Österreich gibt es eine Reihe von Validierungsverfahren, die von unterschiedlichen Institutionen bzw. im Rahmen verschiedener Initiativen angeboten werden. Dazu zählen rein summative Verfahren, die den Zugang zu Angeboten des formalen Bildungssystems ermöglichen (bspw. Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfungen an Universitäten), Validierungen zum Nachholen von formalen Bildungsabschlüssen (bspw. ExternistInnenprüfungen für einzelne Unterrichtsgegenstände, Schulstufen oder Schularten, Außerordentlicher Antritt zur Lehrabschlussprüfung) sowie zur Erlangung einer Berechtigung zur selbstständigen Ausübung eines Gewerbes (Befähigungsprüfungen). Daneben gibt es auch verschiedene Ansätze der formativen Validierung (bspw. Kompetenzprofil der Volkshochschule Linz, Kompetenz+Beratung), die darauf abzielen vorhandene Kompetenzen sichtbar zu machen, um Lernmotivation zu erhöhen und passende Einstiegspunkte im Aus- und Weiterbildungssystem bzw. am Arbeitsmarkt zu identifizieren. Recht neu sind Ansätze, die beides – also formative und summative Ansätze – miteinander verbinden. Dazu zählen etwa die WBA-Zertifizierung für ErwachsenenbildnerInnen oder das Pilotprojekt „Du kannst was“, das die Erlangung eines Lehrabschlusses ermöglicht. Diese beiden Validierungsverfahren werden auch immer wieder als Best Practices in Österreich beim Thema Validierung genannt.

Was in Österreich bislang fehlt, ist ein umfassend koordiniertes System der Validierung und Anerkennung nicht-formal und informell erworbener Kompetenzen (S.16). Hier soll die österreichische Validierungsstrategie ansetzen, die nach einem mehrjährigen Entwicklungsprozess 2017 in Kraft getreten ist. Sie ist Österreichs Reaktion auf die Empfehlung des Europäischen Rates, bis 2018 verbindliche Regelungen zur Validierung nicht formal und informell erworbener Kompetenzen in den EU-Mitgliedstaaten einzuführen. Die Validierungsstrategie soll den unterschiedlichen Initiativen und Ansätzen ein gemeinsames, sektorübergreifendes Referenzdokument zur Verfügung stellen und zielt auf eine verbesserte Steuerung, Koordination und Qualitätssicherung bestehender und zukünftiger Ansätze ab. Letztlich soll dies zu verbesserter Transparenz und gesellschaftlicher Anerkennung von Validierungsprozessen und deren Ergebnissen beitragen.

Validierung wird im Rahmen der österreichisches Validierungsstrategie als wichtiges Element bei der Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen gesehen. Genannt werden hier die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Stärkung des Wirtschaftsstandortes, Arbeitslosigkeit, Alterung der Bevölkerung, dynamischer Arbeitsmarkt durch wirtschaftlichen und technologischen Wandel sowie die aktuelle Flüchtlingssituation.

 

Die Kernpunkte der Strategie – 6 strategische Ziele

Dem Anspruch, dass Validierung zur Bewältigung gesellschaftlicher Problemlagen beitragen soll, stehen entsprechend ambitionierte Zielsetzungen gegenüber. Konkret werden die folgenden sechs Zielsetzungen formuliert, die den Kern der Validierungsstrategie bilden.

 

1.       Aufwertung nicht-formal und informell erworbener Kompetenzen – Validierung soll diese sichtbarer machen und so zu größerer gesellschaftlicher Bedeutung und Anerkennung beitragen. Letztlich soll es gelingen, dass Kompetenzen unabhängig vom Lernkontext, indem sie erworben wurden, gesellschaftlich anerkannt werden und somit ein ganzheitliches Bildungsverständnis gegeben ist.

2.       Schaffung von Zugang zu Validierung – Durch Informations- und Beratungsangebote sollen Bekanntheit und Transparenz gesteigert und bestehende Validierungsverfahren so besser zugänglich gemacht werden. Eine zentrale Rolle wird hier der Bildungsberatung und Berufsorientierung zugedacht.

3.       Verbesserung der Chancen auf Bildung und Arbeit – Hürden im Bildungssystem sollen abgebaut werden, indem das Nachholen von Bildungsabschlüssen, insbesondere für formal geringqualifizierte Menschen, erleichtert wird. Das soll zu einer verbesserten Beschäftigungsfähigkeit dieser Zielgruppe führen.

4.       Verbesserung der Durchlässigkeit im Bildungssystem – Dies soll durch gesteigerte Transparenz und konsequente Lernergebnisbeschreibung gelingen. Die zuverlässige qualitätsgesicherte Dokumentation und Bewertung von Kompetenzen im Rahmen von Validierungsverfahren sollen bei Zugangs-, Anrechnungs- und Anerkennungsentscheidungen berücksichtigt werden. Die Schnittstelle Richtung Arbeitsmarkt soll durch die transparentere Darstellung von Kompetenzen verbessert werden. Qualifikationen, die durch summative Validierungsverfahren erworben werden, sollen jenen des formalen oder nicht-formalen Aus- und Weiterbildungssystems gleichgestellt werden und mit denselben Zugangs-, Berufs- oder Tätigkeitsberechtigungen verbunden sein.

5.       Stärkung der Validierung als integraler Bestandteil des österreichischen Bildungssystems – Ergebnisse von Validierungsverfahren sollen keine Zertifikate zweiter Klasse sein. Zertifikate aus summativen Verfahren sollen formal mit „regulären“ Abschlüssen gleichgestellt und somit mit gleichen Zugangsberechtigungen verbunden sein.

6.       Förderung der Lernergebnisorientierung und Qualitätssicherung – Validierung soll sich an Lernergebnissen orientieren und unter qualitätsgesicherten Bedingungen erfolgen. Qualitätssicherung soll gelingen, indem v.a. im Bereich der summativen Verfahren eine Ausrichtung an den Standards und Qualitätsprinzipien der formalen und nicht-formalen Aus- und Weiterbildung erfolgt. So sollen Stakeholder (ArbeitgeberInnen und AkteurInnen des Bildungssystems) in die Ergebnisse aus Validierungsprozessen vertrauen und ihre Bedeutung anerkennen können. Formative Ansätze sollen auch ohne Anschlussfähigkeit an Definitionen und Standards des Qualifikationssystems dazu beitragen, Kompetenzen zu identifizieren und zu dokumentieren, um eine Standortbestimmung im Qualifikationssystem zu erlauben. In Verbindung mit Beratungsangeboten soll das dazu beitragen, Anschlussoptionen im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt sichtbar zu machen. Lernergebnisorientierung, gesteigerte Transparenz sowie Flexibilität von Bildungsverläufen soll auch durch eine starke Ausrichtung an europäischen Transparenzinstrumente (EQR/NQR, ECVET, ECTS, Europass) erreicht werden.

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Zugehörige Dateien

  • Die_OEsterreichische_Validierungsstrategie_final.pdf 438 KB

Kommentare (16)

  1. Hans
    Hans am 05.02.2020
    Toll wie man in Österreich die Empfehlung des Europäischen Rates umgesetzt hat. Interessant wäre es kennen zu lernen wie diese nationale Strategie an der Basis funktioniert. ...ich hoffe dazu während unseres geplanten Studienaufenthaltes in Wien mehr zu erfahren.
  2. Hans-Joachim Borchert
    Hans-Joachim Borchert am 05.02.2020
    Danke für den interessanten Beitrag zur österreichischen Validierungsstrategie. Die Ähnlichkeit mit dem deutschen Berufsbildungssystem eröffnet gute Möglichkeiten für Vergleiche und praktische Schlussfolgerungen für die Umsetzung der jeweiligen nationalen Strategien auf diesem Gebiet. Die im Artikel genannten gesellschaftlichen Herausforderungen gelten gleichermaßen für alle EU- Länder.
    Österreichische Erfahrungen aus unterschiedlichen, isolierten Validierungsansätzen spielten auch in den bisherigen ValiSkills- Projekten einige wichtige Rolle. Die 2017 eingeführte nationale Validierungsstrategie will diesen Initiativen ein gemeinsames, übergreifendes Referenzdokument zur Verfügung stellen und zielt auf deren verbesserte Steuerung, Koordination und Qualitätssicherung sowie Transparenz und gesellschaftliche Anerkennung ab. Diese Rolle soll in Deutschland das Valikom- Verfahren übernehmen. Unser ValiSkills-Verfahren haben wir auf dieses nationale Verfahren eingeordnet und erfolgreich erprobt (ePortfoilo für die Validierungphasen 1-3).
    Erwähnenswert erscheint mir auch konsequente Ausrichtung der Validierungsstrategie auf die gesellschaftliche Anerkennung von Lernergebnissen (unabhängig vom Erwerb) und somit die Förderung eines ganzheitlichen Bildungsverständnisses. Die Validierung wird als ein integraler Bestandteil des österreichischen Bildungssystems gesehen.
    Wie in der Schweiz und anders als in Deutschland sollen Ergebnisse von Validierungsverfahren keine „Zertifikate zweiter Klasse“ sein. Sie sind den Qualifikationen des formalen Bildungssystems gleichgestellt, d.h. mit denselben Zugangs-, Berufs- oder Tätigkeitsberechtigungen. Das deutsche Valikom-Verfahren zielt auf die „Feststellung einer vollen oder teilweisen Gleichwertigkeit“ mit einem formalen Berufsabschluss. (Eine „Gleichstellung“ wird weiterhin nur über eine formale Externenprüfung bei den dafür zuständigen Stellen (Kammern) zu erwerben sein.)
    Vertrauen in Valdierungsverfahren und damit ihre gesellschaftliche Anerkennung kann nur durch eine strikte Qualitätssicherung anhand der für die Berufsbildung gültigen Normen und Standards erworben werden. Unterhalb des Erwerbs vollständiger Berufsabschlüsse soll das Verfahren u.a. auch für die Feststellung nachgewiesener Kompetenzen formal Geringqualifizierter zur Standortbestimmung für Anschlussoptionen im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt zur Anwendung kommen.
    Dazu und auf dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Möglichkeit des Erwerbs beruflicher Teilabschlüsse oder die oben erwähnte Feststellung einer teilweisen Gleichwertigkeit mit einem Berufsabschluss (Valikom) stellt sich die Frage, ob es ähnliche Ansätze und Überlegungen auch in Österreich oder anderen Ländern gibt. Über Informationen und Meinungen dazu würde ich mich sehr freuen.
  3. Øivind
    Øivind am 08.02.2020
    Es ist interessant, dass man sich in Österreich zum Ziel gesetzt hat, die Validierung informeller Kompetenz als integralen Bestandteil des österreichischen Bildungssystems zu stärken.
    Wie planen Sie konkrete Vorkehrungen, um dies in Österreich sicherzustellen? Wie ist die Finanzierung der Vorhaben zu bestimmen? Wer bezahlt die Validierung - ist es der Antragsteller oder der Staat?
  4. Erna Kunze
    Erna Kunze am 11.02.2020
    Validierung beruflicher Kompetenzen wird in Deutschland eng im Zusammenhang mit beruflichen Teilabschlüssen diskutiert.
    Dazu wurde durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und den Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Verbundprojekt “Abschlussbezogene Validierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen” (ValiKom) initiiert.
    Ergebnis dieses Projektes ist ein Verfahren, mit dem berufsrelevante Kompetenzen, die außerhalb des formalen Bildungssystems erworben wurden, bewertet und zertifiziert (validiert) werden können.
    Am Ende des Verfahrens wird durch eine Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer ein Zertifikat ausgestellt, das bescheinigt, welche Tätigkeiten eines Berufes man kann.
    Man zertifiziert einen Teilabschluss in einem jeweiligen Berufsfeld. Dies ist nicht gleichzusetzen mit einem anerkannten Berufsabschluss. Meiner Ansicht stellt dies einen Schritt zur Anerkennung beruflicher Kompetenzen dar, ist aber für den Einzelnen noch nicht das wünschenswerte Ziel.
    Erfahrungen aus anderen europäischen Staaten sind hier sehr interessant. Die sechs strategischen Ziele, die in Österreich formuliert wurden, bieten gute Ansätze.
    Insbesondere die „Forderung“ 5 „Stärkung der Validierung als integraler Bestandteil des österreichischen Bildungssystems – Ergebnisse von Validierungsverfahren sollen keine Zertifikate zweiter Klasse sein. Zertifikate aus summativen Verfahren sollen formal mit „regulären“ Abschlüssen gleichgestellt und somit mit gleichen Zugangsberechtigungen verbunden sein.“
    Interessant für die Diskussion wäre zu erfahren, inwieweit dies umgesetzt wird und welche Diskussionen dazu geführt werden.
  5. Hartmut
    Hartmut am 11.02.2020
    Seit vielen Jahren arbeitet die IHKPG mit Partnern in Österreich sehr erfolgreich an Projekten zum Thema Kompetenzfeststellung, kompetenzorientierte Beratung und Validierung. Dabei konnten wir sehr viel gute Praxis kennen lernen bzw. transferieren. Wir begrüßen es das man nun eine einheitliche Strategie als Referenzpunkt für die Validierung landesweit definiert hat.
  6. Daniel
    Daniel am 14.02.2020
    Winner Global Prize for Validation of Prior Learning

    https://vplbiennale.org/vpl-prize/

    IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg developed a VPL procedure for assessment of informally and non-formally acquired jobspecific competences according to uniform standards in all non-regulated dual training occupations in the German VET system for migrants and refugees.
  7. eliot
    eliot am 14.02.2020
    Ich finde es besonderes wichtig die betroffenen Personen zu informieren. Viele die Ihre Kompetenzen informell erworben haben, wissen nicht an wen die sich wenden sollen. Dadurch dass man in Deutschland und in Österreich für sehr viele Tätigkeiten einen Abschluss braucht, ist die Beratung zur Validierung von Kompetenzen extrem wichtig.
  8. Sindy
    Sindy am 17.02.2020
    Mir scheint das Validierungsverfahren in Österreich fast noch ausgereifter und umfangreicher angewendet als dies in Deutschland der Fall ist. Ich stimme "eliot" zu, dass die Beratung dazu sehr wichtig ist. Meine Frage geht auch in diese Richtung: wie erreicht man Personen mit Bedarf der Validierung von informell erworbenen Kompetenzen? Wir dies alles tatsächlich einheitlich abgewickelt? Gibt es erste gute praktische Erfahrungen?
  9. VW@
    VW@ am 17.02.2020
    Gibt es in Österreich eine gesetzliche Grundlage für das Validierungsverfahren? Wir haben in Deutschland ein ähnliches Verfahren, das zurzeit im Rahmen des Projekts ValiKom Transfer umgesetzt wird. Leider ohne einer gesetzlichen Grundlage und das sehe ich sehr problematisch in Bezug auf den Stellenwert der erworbenen Zertifikate.
  10. Martin
    Martin am 27.02.2020
    Zur Frage von Hans-Joachim: Ja, es gibt im Rahmen der österreichischen Lehrausbildung auch die Möglichkeit für Teilqualifizierungen. Diese können aber nur im Rahmen eines regulären Lehrverhältnisses angestrebt und daher nicht als Validierungsverfahren zur Erlangung einer Teilqualifizierung gewertet werden. Diese Möglichkeit richtet sich an Personen, die am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten, keinen positiven Hauptschulabschluss aufweisen, Behinderungen im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes aufweisen oder aus sonstigen in der Qualifikation der Person liegenden Gründen bei der Lehrplatzsuche erfolglos bleiben.

    Im Rahmen einer außerordentlichen Lehrabschlussprüfung (also das Erlangen eines Lehrabschlusses ohne entsprechendes Ausbildungsverhältnis bzw. Besuch der Berufsschule), die im Grunde ein summatives Validierungsverfahren darstellt, können keine Teilqualifikationen erworben werden.
  11. Martin
    Martin am 27.02.2020
    @Gesetzliche Verankerung: Hier ist mal anzumerken, dass es in Österreich nicht „das Valdierungsverfahren“ im Sinne eines einheitlich entwickelten bzw. gesteuerten Validierungssystems gibt. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher formativer und summativer Verfahren. Im Bereich der summativen Verfahren gibt es mehrere Ansätze, die gesetzlich geregelt sind. Dies betrifft einerseits Verfahren, die zur Erlangung eines formalen Bildungsabschlusses führen (bspw. der außerordentliche Lehrabschluss), die zur Aufnahme eines Studiums berechtigen (Studienberechtigungsprüfungen) oder zur Erlangung einer Gewerbeberechtigung in reglementierten Gewerben führen. Es gibt aber auch summative Ansätze, die nicht gesetzlich geregelt sind, wie bspw. das WBA-Diplom bzw. -Zertifikat für Erwachsenenbildner*innen der Weiterbildungsakademie. Beim letzten Beispiel ist anzumerken, dass die Weiterbildugnsakademie (WBA) aus einer Kooperation der wichtigsten österreichischen Institutionen der Erwachsenbildung entstanden ist und diese durch verschiedene Maßnahmen die Qualität sichern.
  12. Jowita Pawlak
    Jowita Pawlak am 04.03.2020
    Die Beschreibung der Qualifikationsvalidierung in Österreich ist sehr interessant. Es zeigt sich jedoch, dass es sich um eine relativ neue Regelung handelt. Es ist interessant, wie es in der Praxis funktioniert und wer den ganzen Prozess finanziert. Ich hoffe, die Informationen zu erhalten, die für den gesamten europäischen Validierungsprozess und seinen Vergleich wichtig sind.
  13. Adrian Pawłowski
    Adrian Pawłowski am 14.05.2020
    In Polen befindet sich die EST-Validierung in der Entwicklung, und es gibt keine klaren Regeln darüber, wer potenzielle Interessenvertreter informieren wird. Wenn ich den Artikel lese, stelle ich fest, dass sich das System in Österreich in einer weiteren Entwicklungsphase befindet. Aber ich bin neugierig, wie das System der Bereitstellung von Informationen für interessierte Parteien, die ihre Qualifikationen validieren wollen, aussieht und wer den Prozess finanziert?
  14. Renata Chominska
    Renata Chominska am 14.05.2020
    Ein Blick auf das 6-Punkte-Validierungssystem in Österreich zeigt, dass das System gut entwickelt ist und einwandfrei funktioniert. Und wie verläuft der Prozess in der Praxis reibungslos und einigermaßen effektiv, und äußern diejenigen, die ihre Qualifikationen bestätigen, positive Meinungen darüber?
  15. Martin Stark
    Martin Stark am 08.06.2020
    Zur Frage Finanzierung: Diese ist ungeklärt. Die Validierungslandschaft in Österreich ist fragmentiert, d.h. unterschiedliche Akteure bieten verschiedene Verfahren an und sind auch jeweils für die Finanzierung im eigenen Zuständigkeitsbereich verantwortlich.
  16. Martin Stark
    Martin Stark am 08.06.2020
    Zur Frage der Umsetzung: Bei der Veröffentlichung der Strategie wurde das Erreichen folgender Ziele mit Ende 2018 geplant:

    - Katalog Qualitätskriterien (wurde erreicht)
    - Kompetenzprofile BeraterInnen, PrüferInnen (meines Wissens gibt es diese noch nicht)
    - Onlineportal zur transparenten Darstellung von Validierungs- und Begleitangeboten / Zielgruppeorientieres Kommunikationskonzept (meines Wissens nach gibt es das noch nicht)

    Hier muss aber auch dazu gesagt werden, dass es 2019 ja zu Neuwahlen und einem Regierungswechsel in Österreich gekommen ist. Das führt auch immer wieder zu Umstrukturierungen in Ministerien, was auch dazu führen kann, dass sich Zeitpläne nach hinten verschieben;-)

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